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Logo: © The River Collective

Das war der Home River Bioblitz 2026

Vom 18. bis zum 20. September fand der Home River Bioblitz (HRB) 2026 statt. Aqua Viva und die IG Lebendige Thur nahmen daran teil. Die weltweite Citizen-Science-Initiative zur Erfassung von Tieren, Pflanzen und Pilzen ergänzte unsere Artenatlanten an den Flüssen Thur, Emme, Hochrhein, Reuss und Töss. Bereits zum fünften Mal haben Menschen an über 70 Standorten auf sechs Kontinenten Tiere, Pflanzen und Pilze an Flüssen dokumentiert.

Weltweites Engagement

Der Home River Bioblitz ist eine weltweite Citizen-Science-Initiative zur Dokumentation von Tieren, Pflanzen und Pilzen, die in und um Flüsse herum leben. Es handelt sich um eine Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern, die aufzeigen soll, wie wichtig frei fliessende Flüsse als Lebensraum für einen Grossteil der weltweiten Biodiversität sind.

Durch Gemeinschaft erhobene Daten

Der gemeinschaftlich getragene Anlass ludt Menschen dazu ein, sich das ganze Wochenende mit ihrer lokalen Flusslandschaft zu verbinden, diese zu erkunden und dabei genauer auf die Tier- und Pflanzenwelt zu achten, die sonst oft übersehen wird.

Die auf iNaturalist erfassten Beobachtungen der lokalen Arten tragen zu einem umfassenderen Verständnis der Fluss-Ökologie weltweit bei und liefern wertvolle Daten für Wissenschaft und Naturschutz.

Zu den Highlights, die wir finden konnten, gehören:

  • Thur: Gewöhnliche Gelbflechte und Blauflügelige Sandschrecke
  • Hochrhein: Giebel und Wassermelone
  • Emme: Froschlurche und Europäische Stechpalme
  • Töss: Grosse Heidelibelle und Sumpf-Storchschnabel
  • Reuss: Gänsesäger und Pfaffenhütchen 

Impressionen

Sehen Sie sich ein paar der spannendsten, schönsten und skurrilsten Beobachtungen des Home River Bioblitz 2026 an.

Rentierflechte
© eva1972 / iNaturalist
Eisvogel von Frauenfeld
© maekke87 / iNaturalist
Listspinne
© Ina Siebert / iNaturalist
Wassermelone in Bremgarten
© antonia_aiyana / iNaturalist

iNaturalist - Erklärung für alle, die zukünftig mitmachen möchten

Zum Mitmachen benötigen Sie die App auf Ihrem Smartphone. Die können Sie für iPhone oder Android herunterladen und ein Konto erstellen. Selbstverständlich kostenlos.

Wer die App schon hat, kann direkt loslegen. Alternativ können Sie die Fotos mit einer Kamera aufnehmen und über die Website hochladen. 


Der Home River Bioblitz 2026 (Schweiz) wurde ermöglicht durch

Das River Collective ist ein internationales Netzwerk von Studierenden, Akademiker:innen, Forschenden und Naturschützer:innen, die gesunde, frei fliessende Flüsse und die vielfältigen Werte, die sie bieten, lieben und schätzen. Aqua Viva ist nicht Teil des Netzwerks, unterstützt jedoch die Vorhaben und hilft das Anliegen des HomeRiver Bioblitz in der Schweiz durchzuführen.

Aqua Viva bedankt sich bei allen, die mitgemacht haben, unseren Exkursionsleiter:innen sowie Pro Natura Thurgau, The River Collective und den Partnern des Gewinnspiels!


Kontakt

Dominic Tinner

Dominic Tinner

Projektleiter Gewässerschutz

+41 52 510 14 59

Aktuelles aus unseren Mitmach-Projekten

Gemeinsam forschen, verstehen und schützen

Aqua Viva setzt Citizen Science gezielt in der Umweltbildung und im Gewässerschutz ein. Freiwillige und Schulklassen erfassen wertvolle Daten, entdecken Gewässer neu und stärken gleichzeitig ihr Verständnis für ökologische Zusammenhänge. So verbindet Aqua Viva Forschung und Engagement für lebendige Gewässer.

Kinder erforschen den Haselbach – bevor die Revitalisierung beginnt

Mit Kescher, Becherlupe und Messband erkundeten rund 30 Schüler:innen der Primarschule Maschwanden den Haselbach. Sie bestimmten kleine Wassertiere und dokumentierten den Zustand des Gewässers – kurz bevor im Sommer die Revitalisierung beginnt. Aqua Viva begleitet sowohl die Revitalisierung als auch die pädagogischen Aktivitäten.

Schulklassen erforschen Flohkrebse in Schweizer Bächen

Im Rahmen des Projekts amphipod.CH von der Eawag und der Universität Zürich sammelt Aqua Viva bei Wassererlebnistagen mit Schulklassen oder anderen Anlässen an Bächen regelmässig Proben von Flohkrebsen. Deren Untersuchung bringt Erkenntnisse über die Verbreitung von heimischen und invasiven Flohkrebsarten.